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öffentlich
Absender
Stadträtin Julia Brandt (SPD-Stadtratsfraktion)
SPD-Stadtratsfraktion
Adressat

Datum
01.09.2022

Nummer
F0227/22

Oberbürgermeisterin
Frau Simone Borris
Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

01.09.2022

Kurztitel
Maßnahmenplan zum Bewässern der Bäume 2023

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
mit Blick auf die anhaltende Dürre und den ausbleibenden Regen, leidet das Stadtgrün. Es
wird auch für die kommenden Jahre ähnliche Situationen wie in diesem Sommer geben,
sodass eine unterstützende Bewässerung der Bäume über die Sommerperiode notwendig
sein wird. Das nicht Bewässern der Bäume führt bei weiter anhaltendenden Dürresituationen
zu einer Verschlechterung des Stadtklimas und lässt Hitzeperioden noch unerträglicher
werden.
Parallel dazu haben anderen Städte und Landkreise Maßnahmen ergriffen, um Wasser
einzusparen bzw. besser zu nutzen (u.a. Wasserentnahmeverbote, Bewässerung mit
gereinigtem Klärwasser wie bspw. in unserer Partnerstadt Braunschweig: Wasserknappheit:
Von der Dusche aufs Feld | ZEIT ONLINE)
Des Weiteren ist es wahrscheinlich, dass auch in Magdeburg über den gezielten Einsatz des
verfügbaren Wassers nachgedacht werden muss. So ist damit verbunden, dass bspw.
Bewässerungsintervalle an Sporteinrichtungen (Rasenplätze) gezielter abgestimmt werden
sollten.
Daher frage ich Sie:
1. Mit welcher Begründung wurden, anders als in umliegenden Landkreisen, keine
Maßnahmen hinsichtlich der Beschränkung der Wasserentnahme durch die
Landeshauptstadt ergriffen?
2. Welche Maßnahmen plant die Verwaltung für die kommende Sommerperiode
zusammenzustellen, um eine Bewässerung der Bäume der Stadt Magdeburg
großflächiger und regelmäßiger durchzuführen?
3. Welche Akteure sind in die Vorbereitung eines möglichen Maßnahmenplans
einzubeziehen und wie kann die engagierte Bürgerschaft zum Bewässern des Grüns
in allen Stadtteilen beitragen?
4. Wie können beispielsweise Sportvereine für eine sparsamere Bewässerung
sensibilisiert werden? Gibt es weitere Oberflächenbewässerungen, welche in die
Betrachtungen für einen möglichen Maßnahmenplan mit einzubeziehen sind?
5. Kommt für die Bewässerung von Stadtgrün eine Entnahme von Wasser aus der Elbe
in Frage?
6. Besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Städten und Landkreisen, beispielsweise
mit der Partnerstadt Braunschweig, über innovative Ansätze zur bestmöglichen
Wassernutzung auszutauschen?

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Ich bitte um eine kurze mündliche sowie um eine ausführliche schriftliche Antwort.

Julia Brandt
Stadträtin
SPD-Stadtratsfraktion