Skip navigation

Anfrage

                                    
                                        Anfrage
öffentlich
Absender
Stadträtin Anke Jäger
Fraktion DIE LINKE
Adressat

Datum
18.03.2021

Nummer
F0077/21

Oberbürgermeister
Herrn Dr. Lutz Trümper
Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

18.03.2021

Kurztitel
Kanonenbahnbrücke - Risiko oder Chance
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die weitere Nutzung und die damit verbundene bauliche Entwicklung des Gebietes südlich
der Kanonenbahn sind vielfach Thema in Drucksachen und Presse. Hierbei handelt es sich
sowohl um städtische als auch um private Grundstücke. Eine Nutzung der Kanonenbahn
inklusive der dazugehörigen Brücke als mögliche Verkehrsanbindung wird in diesem
Zusammenhang wiederholt diskutiert.
Die Brücke ist seit über 20 Jahren stillgelegt. Im Rahmen des letzten Hochwassers 2013
ging man von einer erheblichen Gefahr für den Brückenneubau bzw. für die Anna-EbertBrücke aus.
Seither sind viele Jahre vergangen, ohne dass eine Änderung der tatsächlichen Situation
eingetreten ist. Vielmehr wurden im Jahr 2019 Pläne öffentlich, die nicht nur einen Ausbau,
sondern auch einen Aufbau mit Wohnungen vorsahen.
In diesem Zusammenhang habe ich folgende Fragen:
1. Stellt die Brücke in dem derzeitigen Zustand eine Gefahr für die Anna-Ebert-Brücke
dar? Gibt es hierzu seitens des Landesbetriebes für Hochwasserschutz eine aktuelle
Stellungnahme?
2. Welche baulichen Sicherungsmaßnahmen an der Brücke sind in den letzten Jahren
erfolgt bzw. erfolgen derzeit?
3. Wurden die Pläne des Eigentümers aus dem Jahr 2019 zwischenzeitlich mit der
Stadtverwaltung erörtert? Würde eine derartige Umsetzung ein Problem beim
Hochwasserschutz darstellen?
4. Ist es aufgrund des aktuellen Förderprogramms „Stadt und Land“ für Geh- und
Radwege möglich, die Kanonenbahnbrücke als Verkehrsweg herzurichten?
Ich bitte um eine kurze mündliche und ausführliche schriftliche Stellungnahme.

Anke Jäger
Stadträtin