Skip navigation

Stellungnahme

                                    
                                        Landeshauptstadt Magdeburg
Stellungnahme der Verwaltung

Stadtamt

Stellungnahme-Nr.

Datum

öffentlich

Amt 61

S0017/20

14.01.2020

zum/zur

A0267/19 Fraktion GRÜNE/future!, Fraktion DIE LINKE, Fraktion Tierschutzpartei/BfM
Bezeichnung

Verkehrsberuhigte Pfälzer Straße an der Universität
Verteiler

Der Oberbürgermeister
Ausschuss f. Stadtentw., Bauen und Verkehr
Stadtrat

Tag

28.01.2020
12.03.2020
16.04.2020

In der Sitzung des Stadtrates vom 05.12.2019 wurde folgender Antrag (A0267/19) gestellt:
„Der Oberbürgermeister wird mit der Vorplanung und Öffentlichkeitsbeteiligung der Maßnahme
34 im VEP2030+ Baustein 4 „Verkehrsberuhigte Pfälzer Straße an der Universität“ in 2020
sowie mit der Umsetzung dieser Maßnahme in 2021 beauftragt.“

Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung.
Bedeutsam ist der Querungsbedarf der Fußgänger und Radfahrer in der Pfälzer Straße,
besonders in den Vorlesungspausen der Universität. Aufgrund dessen wurden bereits
verkehrsberuhigte Maßnahmen, wie die Markierung der Querungsstelle mit rot-blauen Füßen
(1999) sowie die Beschilderung des Bereiches mit Tempo 30 (2007) vorgenommen.
Eine Nachfrage bei der Polizei ergab, dass sich auf der Pfälzer Straße kein Verkehrsunfall mit
Beteiligung von Fußgängern im Zeitraum 2016 bis 2019 (Stand Dez. 2019) ereignete.
Die Maßnahme „Verkehrsberuhigte Pfälzer Straße an der Universität“ ist nach dem
Stadtratsbeschluss Beschluss-Nr. 2524-069(VI)19 vom 16.05.2019 als Nr. 37 Bestandteil der
Maßnahmenliste zum Verkehrsentwicklungsplan VEP 2030plus / Baustein 4 Integriertes
Maßnahmenkonzept als:
- Maßnahme zur Verkehrsberuhigung
- Maßnahme mit Kosten von 0,5 bis unter 1 Mio. EUR
- Kurzfristige Maßnahme (bis 2025)
- Maßnahme mit hoher Priorität.
Aufgrund dessen, dass im Bereich der Pfälzer Straße zwischen Gustav-Adolf-Straße und
Pfälzer Platz auch eine noch nicht barrierefreie Haltestelle - die Haltestelle
„Universitätsbibliothek“ - liegt, sollte die Straße nicht nur unter dem Gesichtspunkt
„Verkehrsberuhigung“ betrachtet werden, sondern der barrierefreie Ausbau der Straßenbahnund Bushaltestelle gleich mit.
Ferner sollte geprüft werden, welche weiteren Querungsmöglichkeiten in diesem
Zusammenhang angelegt werden sollten. Weitere verkehrsberuhigte Maßnahmen sind
ebenfalls in diesem Zuge zu prüfen. Es wird jedoch bereits jetzt festgestellt, dass ein
Fußgängerüberweg aus rechtlichen Gründen (Gleisbereich) ausscheidet.

2
Unter den o.g. Gesichtspunkten (Barrierefreiheit, Querungen, Verkehrsberuhigung) wird nicht
nur eine kurzfristige Betrachtung, sondern eine ganzheitliche Betrachtung/Planung des
Straßenraumes als sinnvoll angesehen.
Die zeitliche und finanzielle Einordnung ergibt sich aus der Einsteuerung der Maßnahmenliste
zum VEP 2030plus / Baustein 4 in den Haushalt.

Dr. Scheidemann
Beigeordneter für Stadtentwicklung,
Bau und Verkehr